Als Elektroniker in den USA arbeiten

Als Elektroniker in den USA arbeiten

Elektroniker Maximilian erzählt, ob es ihm im vor kurzen noch winterlichen Minneapolis gefällt.

Journeyman: Guten Morgen Maximilian! Bei dir ist es ja erst 4 Uhr morgens! Warum stehst du denn so früh auf?

Maximilian: Hallo zusammen! Ganz einfach, ich fahre jeden Morgen zusammen mit meinem Mitbewohner Christian mit dem Bus zur Baustelle. Das müssten wir nicht machen, aber wir sparen so jede Menge Geld.

Maximilian (l.) und sein Mitbewohner Christian (r.).

Journeyman: Du scheinst dich schon gut zurechtzufinden. Wie gefällt dir dein Job bis jetzt?

Maximilian: Die Arbeit ist super cool bis jetzt da meine Kollegen super gemütlich sind. Ich wohne mit einigen anderen Gesellen zusammen in einem Haus und da läuft halt immer was. Manchmal sitzt man am Abend noch gemütlich zusammen und kocht etwas.

Journeyman: Wie ist es so als Elektroniker in Amerika zu arbeiten? Unterscheidet es sich stark von deiner früheren Arbeit in Deutschland?

Maximilian: Ja, auf jeden Fall! Es ist schon komplett anders. Man hat hier einen komplett anderen Aufbau der Kabel. Trotzdem finde ich die Arbeit an sich leichter als in Deutschland. Es gibt im Allgemeinen viel weniger Regeln an die man sich halten muss. Da kann man auch mal ohne Problem ein Kabel quer durch die Decke ziehen. Und wenn man einmal etwas nicht versteht, nehmen sich die Vorgesetzten zum Glück immer Zeit für einen. Da wir ein sehr junges Team auf der Baustelle sind, haben meine Chefs große Übung darin Sachen zu erklären.

Journeyman: Die letzten Wochen war es ziemlich kalt bei uns in Berlin. Wie ist das Wetter so in Minneapolis? Ist es auch so kalt bei dir?

Maximilian: In der letzten Zeit war es nicht einmal so schlimm. Da ich meistens mit drei Paar Socken, drei Paar Hosen und drei Paar Pullis herumlaufe, fühlt sich alles was wärmer als minus fünf Grad ist, schon fast wie T-Shirt-Wetter an (lacht). Die letzten Wochen war es sehr schön und nicht so kalt, aber dafür gab es Unmengen an Schnee!

Journeyman: Was würdest du in Minneapolis und in Minnesota weiterempfehlen? Was sollte man unbedingt gesehen haben?

Maximilian: Auf jeden Fall die Mall of America, das neue TCF Bank Stadium und die vielen kleinen Wasserfälle rund um Minneapolis. Im Target Center kann man auch immer was erleben. Man kann hier auch Skifahren gehen. Einer meiner amerikanischen Mitbewohner war nicht einmal eine Stunde von hier in einem wunderschönen Skigebiet.

Journeyman: Ja, in Amerika kann man schon einiges entdecken! Was sind für dich die größten Unterschiede zwischen deinem Leben in Deutschland und in Amerika?

Maximilian: Ich finde das Leben hier einfacher und lockerer. Die Menschen sind hier viel gemütlicher und wirken weniger gestresst als in Deutschland. Wenn man hier arbeitet, gibt es sicherlich einige Vorteile, da man vergleichsweise mehr verdient. In Minneapolis ist zudem der öffentliche Nahverkehr sehr gut ausgebaut, was eher untypisch ist für amerikanische Städte. Wenn die Baustelle nicht zu weit weg ist, brauchst du eigentlich kein Auto.

Journeyman: In dem Fall hat es sich also gelohnt nach Amerika zu gehen?

Maximilian: Auf jeden Fall! Mir gefällt es wirklich sehr hier. Da will man fast nicht mehr nach Hause zurück (lacht)! Es ist eine wirklich spannende Erfahrung, die ich jedem weiterempfehlen kann. Obwohl der Aufwand fürs Visum nicht gerade wenig ist, würde ich es auf der Stelle wieder machen.

Journeyman: Würdest du den ganzen Prozess wieder zusammen mit Journeyman machen?

Maximilian: Oh ja! Die Zusammenarbeit mit euch war sehr reibungslos. Ohne eure Hilfe wäre ich wahrscheinlich gar nicht hier. Bei jedem Problem wart ihr zur Stelle und habt mir geholfen. Hut ab dafür! Ihr kümmert euch wirklich um alles.

Journeyman: Danke viel Mal für die lobenden Worte und das spannende Interview! Wir wünschen dir alles Gute für die restliche Zeit in Amerika.

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